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Konflikte, Trotzphasen und Regelüberschreitungen gehören zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dazu. Sie sind Teil des Lernprozesses, eigene Bedürfnisse zu vertreten und soziale Grenzen zu verstehen. Problematisch wird es jedoch, wenn aggressives, oppositionelles oder stark regelverletzendes Verhalten über längere Zeit anhält und das Zusammenleben in Familie, Schule oder Freundeskreis deutlich belastet.
In solchen Fällen kann eine Störung des Sozialverhaltens vorliegen. Diese beschreibt ein Muster von Verhalten, das wiederholt gegen soziale Normen oder die Rechte anderer verstößt und nicht nur situativ oder entwicklungsbedingt auftritt.