Eltern und Kinder
Kinder & Jugendliche

Psychologische Unterstützung für Kinder & Jugendliche

Covering insights into understanding mental processes and practical ways to manage them.

Psychologische Unterstützung für Kinder & Jugendliche in Wiesbaden

Der Bedarf an psychotherapeutischer Hilfe bei Kindern und Jugendlichen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Schule, digitaler Konsum und familiäre Belastungen erzeugen Druck und fördern Verhaltensauffälligkeiten. Das Team der Praxis Synvita in Wiesbaden bietet eine wertschätzende und wissenschaftlich fundierte Betreuung an. Es kooperiert eng mit dem multidisziplinären Netzwerk um Dr. Levent Kanal (Rhein Main Medical Center), wodurch die Patienten auch von medizinischen Fachrichtungen profitieren.

Wann braucht ein Kind / Jugendlicher Psychotherapie?

Viele Eltern sind unsicher, wann professionelle Hilfe notwendig ist. Die bayerische Psychotherapeutenkammer rät, bei folgenden Anzeichen frühzeitig eine Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapeut*in aufzusuchen:

  • Entwicklungsverzögerungen: Schwierigkeiten beim Sauberwerden, Sprechen oder sozialen Kontakt; Bettnässen oder Einkoten jenseits des Entwicklungalters.

  • Verhaltensprobleme: Hyperaktivität, Aggression, Häufiges Regelverletzen, Zwangshandlungen oder Gesetzesverstöße.

  • Emotionale Belastungen: anhaltende Traurigkeit, Angstzustände, Rückzug, Essstörungen oder Suchterkrankungen.

  • Körperliche Symptome: häufige Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schlafstörungen ohne organische Ursache.

  • Gefährdendes Verhalten: Selbstverletzungen, Suizidgedanken oder starke Selbstwertprobleme.

Kinder und Jugendliche brauchen eine sichere und empathische Umgebung, um ihre Gefühle auszudrücken. In der Praxis Synvita wird zunächst gemeinsam mit dem/der jungen Patient*in und den Eltern geklärt, ob eine psychotherapeutische Behandlung notwendig ist und welche Form der Therapie am besten passt.

Kinderpsychotherapie in Wiesbaden: Ablauf der ersten Sitzung

Die erste Sitzung dient der Anamnese. Dabei werden Entwicklungs‑, Familien‑ und Schulgeschichte erfasst. Die Fachkräfte der Praxis nehmen sich Zeit für die Fragen der Eltern und des Kindes, stellen mögliche Diagnosen und planen geeignete therapeutische Schritte. Wenn eine psychotherapeutische Behandlung empfohlen wird, wird gemeinsam ein individueller Therapieplan erstellt. Bei Bedarf ergänzen psychopharmakologische Interventionen die Behandlung.

Unterschied: Kinderpsychologe, Kinderpsychiater, Kinder- und Jugendtherapeut

Viele Berufsbezeichnungen sind verwirrend. Hier die wichtigsten Unterschiede

BerufsbezeichnungQualifikationTätigkeit
KinderpsychiaterÄrztliches Studium + Facharztausbildung Kinder‑ und JugendpsychiatrieDiagnostik, Therapie (auch medikamentös), Mitwirkung an klinischen Behandlungsplänen.
KinderpsychologeUniversitätsstudium der PsychologieDiagnostik, Beratung, z. B. in Schulpsychologie oder Forschung; darf nicht eigenständig Heilkunde ausüben.
Kinder‑ und JugendlichenpsychotherapeStudium (Psychologie, Pädagogik o. Ä.) + staatlich anerkannte psychotherapeutische WeiterbildungFühren der psychotherapeutischen Behandlung (Verhaltenstherapie, systemische Therapie etc.), ohne ärztliche Verschreibungskompetenz.

Kinderpsychotherapie in Wiesbaden: Ablauf der ersten Sitzung

ADHS‑, Autismus‑ und Angststörungen bei Kindern erkennen

ADHS

ADHS zeigt sich durch Aufmerksamkeitsstörungen, Impulsivität und Hyperaktivität. Betroffene Kinder können sich schwer konzentrieren, lassen sich leicht ablenken, beginnen viele Aufgaben ohne Abschluss und handeln oft ohne Überlegen. Hintergründe sind unter anderem Störungen im Neurotransmitterhaushalt des Gehirns, genetische Faktoren und pränatale Belastungen. Eine rechtzeitige Diagnostik und Verhaltenstherapie kann dem Kind helfen, seine Stärken zu nutzen und Alltagsstrukturen zu etablieren.

Autismus

Autistische Kinder weisen Beeinträchtigungen in sozialer Interaktion, Kommunikation und Verhalten auf. Sie haben Schwierigkeiten, Emotionen anderer zu deuten, vermeiden Blickkontakt und nutzen Sprache teils verspätet oder repetitiv. Häufig zeigen sie stereotype Bewegungen, bestehen auf Routinen und haben spezielle Interessen. Eine gezielte Förderung der Kommunikationsfähigkeiten und Strukturierung des Alltags unterstützt ihre Teilhabe.

Angststörungen

Trennungsängste, Phobien oder generalisierte Angststörungen betreffen laut Robert‑Koch‑Institut rund 10 % der Kinder und Jugendlichen Ängste gehören zur normalen Entwicklung, werden jedoch behandlungsbedürftig, wenn sie chronisch sind und Lern- oder Sozialverhalten beeinträchtigen. In der Praxis Synvita werden individuell zugeschnittene Angstbewältigungsprogramme angeboten.

Kinderpsychotherapie in Wiesbaden: Ablauf der ersten Sitzung

Hilfe für Jugendliche bei Depression, Schulstress und Leistungsdruck

Die AOK berichtet, dass über 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche an psychischen Störungen leiden; Leistungsdruck, soziale Medien und Mobbing tragen zu Depressionen und Anpassungsstörungen bei. Typische Symptome von Schulstress sind Kopf‑ und Bauchschmerzen, Schlaf‑ und Essstörungen, Rückzug, depressive Stimmung und Reizbarkeit.

Die Praxis Synvita bietet:

  • Verhaltenstherapeutische Strategien gegen negative Denkmuster.

  • Schulstress‑ und Prüfungsangstbewältigung, u. a. mit Achtsamkeits‑ und Entspannungstechniken.

  • Enge Elternarbeit, damit die Familie das Kind unterstützt (vgl. Tipps im Cluster 2).

  • Kooperation mit Schulen und anderen Institutionen, um ein unterstützendes Umfeld zu schaffen.

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