ADHS‑, Autismus‑ und Angststörungen bei Kindern erkennen
ADHS
ADHS zeigt sich durch Aufmerksamkeitsstörungen, Impulsivität und Hyperaktivität. Betroffene Kinder können sich schwer konzentrieren, lassen sich leicht ablenken, beginnen viele Aufgaben ohne Abschluss und handeln oft ohne Überlegen. Hintergründe sind unter anderem Störungen im Neurotransmitterhaushalt des Gehirns, genetische Faktoren und pränatale Belastungen. Eine rechtzeitige Diagnostik und Verhaltenstherapie kann dem Kind helfen, seine Stärken zu nutzen und Alltagsstrukturen zu etablieren.
Autismus
Autistische Kinder weisen Beeinträchtigungen in sozialer Interaktion, Kommunikation und Verhalten auf. Sie haben Schwierigkeiten, Emotionen anderer zu deuten, vermeiden Blickkontakt und nutzen Sprache teils verspätet oder repetitiv. Häufig zeigen sie stereotype Bewegungen, bestehen auf Routinen und haben spezielle Interessen. Eine gezielte Förderung der Kommunikationsfähigkeiten und Strukturierung des Alltags unterstützt ihre Teilhabe.
Angststörungen
Trennungsängste, Phobien oder generalisierte Angststörungen betreffen laut Robert‑Koch‑Institut rund 10 % der Kinder und Jugendlichen Ängste gehören zur normalen Entwicklung, werden jedoch behandlungsbedürftig, wenn sie chronisch sind und Lern- oder Sozialverhalten beeinträchtigen. In der Praxis Synvita werden individuell zugeschnittene Angstbewältigungsprogramme angeboten.