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Angst gehört zur gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Sie schützt, signalisiert Gefahr und hilft dabei, neue Situationen vorsichtig einzuschätzen. Doch manchmal wird Angst so intensiv oder dauerhaft, dass sie nicht mehr schützt, sondern belastet. Der Alltag wird eingeschränkt, soziale Kontakte leiden und das Selbstvertrauen nimmt ab.
Auch Zwangsgedanken und Zwangshandlungen können Kinder und Jugendliche stark beanspruchen. Wiederkehrende Gedanken, Kontrollrituale oder eine innere, kaum regulierbare Anspannung sind für Betroffene häufig sehr quälend und schwer zu steuern.
Angst- und Zwangsstörungen zählen zu den häufigsten psychischen Belastungen im Kindes- und Jugendalter. Eine frühzeitige Einordnung hilft, unnötiges Leiden zu vermeiden und die Entwicklung langfristig zu stabilisieren.